{"id":2572,"date":"2020-01-04T20:12:54","date_gmt":"2020-01-04T19:12:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jassclub.ch\/home\/?p=2572"},"modified":"2021-02-28T20:57:20","modified_gmt":"2021-02-28T19:57:20","slug":"interview-mit-e","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/interview-mit-e\/","title":{"rendered":"Interview mit E."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Hallo Herr E.<\/strong> <!--more--><strong>Im letzten Jahr erschien auf der Website des JCS ein Interview mit S., das aufgrund diverser Reklamationen wieder entfernt werden musste. Was sagen Sie zu dieser Aff\u00e4re?<\/strong><br \/>\nE: Ich m\u00f6chte an dieser Stelle Schiller zitieren:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute mu\u00df die Glocke werden, Frisch, Gesellen! seyd zur Hand. Von der Stirne hei\u00df Rinnen mu\u00df der Schwei\u00df, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich wohl ein ernstes Wort; Wenn gute Reden sie begleiten, Dann flie\u00dft die Arbeit munter fort. So la\u00dft uns jetzt mit Flei\u00df betrachten, Was durch die schwache Kraft entspringt,&nbsp; Den schlechten Mann mu\u00df man verachten, Der nie bedacht, was er vollbringt. Das ist\u2019s ja, was den Menschen zieret, Und dazu ward ihm der Verstand, Da\u00df er im innern Herzen sp\u00fcret, Was er erschafft mit seiner Hand. Nehmet Holz vom Fichtenstamme, Doch recht trocken la\u00dft es seyn, Da\u00df die eingepre\u00dfte Flamme Schlage zu dem Schwalch hinein, Kocht des Kupfers Brey, Schnell das Zinn herbey, Da\u00df die z\u00e4he Glockenspeise Flie\u00dfe nach der rechten Weise. Was in des Dammes tiefer Grube Die Hand mit Feuers Hilfe baut, Hoch auf des Thurmes Glockenstube Da wird es von uns zeugen laut. Noch dauern wird\u2019s in sp\u00e4ten Tagen Und r\u00fchren vieler Menschen Ohr, Und wird mit dem Betr\u00fcbten klagen, Und stimmen zu der Andacht Chor. Was unten tief dem Erdensohne Das wechselnde Verh\u00e4ngni\u00df bringt, Das schl\u00e4gt an die metallne Krone, Die es erbaulich weiter klingt. Wei\u00dfe Blasen seh\u2019 ich springen, Wohl! die Massen sind im Flu\u00df. La\u00dft\u2019s mit Aschensalz durchdringen, Das bef\u00f6rdert schnell den Gu\u00df. Auch von Schaume rein Mu\u00df die Mischung seyn, Da\u00df vom reinlichen Metalle Rein und voll die Stimme schalle. Denn mit der Freude Feyerklange Begr\u00fc\u00dft sie das geliebte Kind Auf seines Lebens erstem Gange, Den es in Schlafes Arm beginnt; Ihm ruhen noch im Zeitenschoo\u00dfe Die schwarzen und die heitern Loose, Der Mutterliebe zarte Sorgen Bewachen seinen goldnen Morgen \u2013 Die Jahre fliehen pfeilgeschwind. Vom M\u00e4dchen rei\u00dft sich stolz der Knabe Er st\u00fcrmt ins Leben wild hinaus, Durchmi\u00dft die Welt am Wanderstabe, Fremd kehrt er heim in\u2019s Vaterhaus, Und herrlich, in der Jugend Prangen, Wie ein Gebild aus Himmels H\u00f6h\u2019n, Mit z\u00fcchtigen, versch\u00e4mten Wangen Sieht er die Jungfrau vor sich stehn. Da fa\u00dft ein namenloses Sehnen Des J\u00fcnglings Herz, er irrt allein, Aus seinen Augen brechen Thr\u00e4nen, Er flieht der Br\u00fcder wilden Reihn. Err\u00f6thend folgt er Ihren Spuren, Und ist von ihrem Gru\u00df begl\u00fcckt; Das Sch\u00f6nste sucht er auf den Fluren, Womit er seine Liebe schm\u00fcckt. O! zarte Sehnsucht, s\u00fc\u00dfes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit, Das Auge sieht den Himmel offen, Es schwelgt das Herz in Seligkeit, O! da\u00df sie ewig gr\u00fcnen bliebe, Die sch\u00f6ne Zeit der jungen Liebe! Wie sich schon die Pfeifen br\u00e4unen! Dieses St\u00e4bchen tauch\u2019 ich ein, Sehn wir\u2019s \u00fcberglast erscheinen Wird\u2019s zum Gusse zeitig seyn. Jetzt, Gesellen, frisch! Pr\u00fcft mir das Gemisch, Ob das Spr\u00f6de mit dem Weichen Sich vereint zum guten Zeichen. Denn wo das Strenge mit dem Zarten, Wo Starkes sich und Mildes paarten, Da giebt es einen guten Klang. Drum pr\u00fcfe, wer sich ewig bindet, Ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang. Lieblich in der Br\u00e4ute Locken Spielt der jungfr\u00e4uliche Kranz, Wenn die hellen Kirchenglocken Laden zu des Festes Glanz. Ach! des Lebens sch\u00f6nste Feyer Endigt auch den Lebens-May, 100 Mit dem G\u00fcrtel, mit dem Schleyer Rei\u00dft der sch\u00f6ne Wahn entzwey. Die Leidenschaft flieht, Die Liebe mu\u00df bleiben, Die Blume verbl\u00fcht, Die Frucht mu\u00df treiben. Der Mann mu\u00df hinaus In\u2019s feindliche Leben, Mu\u00df wirken und streben Und pflanzen und schaffen, Erlisten, erraffen, Mu\u00df wetten und wagen Das Gl\u00fcck zu erjagen. Da str\u00f6met herbey die unendliche Gabe, Es f\u00fcllt sich der Speicher mit k\u00f6stlicher Haabe, Die R\u00e4ume wachsen, es dehnt sich das Haus. Und drinnen waltet Die z\u00fcchtige Hausfrau, Die Mutter der Kinder, Und herrschet weise Im h\u00e4uslichen Kreise, Und lehret die M\u00e4dchen Und wehret den Knaben, Und reget ohn\u2019 Ende Die flei\u00dfigen H\u00e4nde, Und mehrt den Gewinn Mit ordnendem Sinn, Und f\u00fcllet mit Sch\u00e4tzen die duftenden Laden, Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden, Und sammelt im reinlich gegl\u00e4tteten Schrein Die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein, Und f\u00fcget zum Guten den Glanz und den Schimmer, Und ruhet nimmer. Und der Vater mit frohem Blick, Von des Hauses weitschauendem Giebel Ueberz\u00e4hlet sein bl\u00fchend Gl\u00fcck, Siehet der Pfosten ragende B\u00e4ume, Und der Scheunen gef\u00fcllte R\u00e4ume Und die Speicher, vom Segen gebogen, Und des Kornes bewegte Wogen, R\u00fchmt sich mit stolzem Mund: Fest wie der Erde Grund Gegen des Ungl\u00fccks Macht Steht mir des Hauses Pracht! Doch mit des Geschickes M\u00e4chten Ist kein ew\u2019ger Bund zu flechten, Und das Ungl\u00fcck schreitet schnell. Wohl! Nun kann der Gu\u00df beginnen, Sch\u00f6n gezacket ist der Bruch. Doch, bevor wir\u2019s lassen rinnen, Betet einen frommen Spruch! Sto\u00dft den Zapfen aus! Gott bewahr\u2019 das Haus. Rauchend in des Henkels Bogen Schie\u00dft\u2019s mit feuerbraunen Wogen. Wohlth\u00e4tig ist des Feuers Macht, Wenn sie der Mensch bez\u00e4hmt, bewacht, Und was er bildet, was er schafft, Das dankt er dieser Himmelskraft; Doch furchtbar wird die Himmelskraft, Wenn sie der Fessel sich entrafft, Einhertritt auf der eignen Spur Die freye Tochter der Natur. Wehe, wenn sie losgelassen Wachsend ohne Widerstand Durch die volkbelebten Gassen W\u00e4lzt den ungeheuren Brand! Denn die Elemente hassen Das Gebild der Menschenhand. Aus der Wolke Quillt der Segen, Str\u00f6mt der Regen, Aus der Wolke, ohne Wahl, Zuckt der Strahl! H\u00f6rt ihr\u2019s wimmern hoch vom Thurm! Das ist Sturm!&nbsp; Roth wie Blut Ist der Himmel. Das ist nicht des Tages Glut! Welch Get\u00fcmmel Stra\u00dfen auf! Dampf wallt auf! Flackernd steigt die Feuers\u00e4ule, Durch der Stra\u00dfe lange Zeile W\u00e4chst es fort mit Windeseile, Kochend wie aus Ofens Rachen Gl\u00fchn die L\u00fcfte, Balken krachen, Pfosten st\u00fcrzen, Fenster klirren, Kinder jammern, M\u00fctter irren, Thiere wimmern Unter Tr\u00fcmmern, Alles rennet, rettet, fl\u00fcchtet, Taghell ist die Nacht gelichtet, Durch der H\u00e4nde lange Kette Um die Wette Fliegt der Eimer, hoch im Bogen Spr\u00fctzen Quellen, Wasserwogen. Heulend kommt der Sturm geflogen, Der die Flamme brausend sucht, Prasselnd in die d\u00fcrre Frucht F\u00e4llt sie, in des Speichers R\u00e4ume, In der Sparren d\u00fcrre B\u00e4ume, Und als wollte sie im Wehen Mit sich fort der Erde Wucht Reissen, in gewalt\u2019ger Flucht, W\u00e4chst sie in des Himmels H\u00f6hen Riesengro\u00df! Hoffnungslos Weicht der Mensch der G\u00f6tterst\u00e4rke, M\u00fc\u00dfig sieht er seine Werke Und bewundernd untergehen. Leergebrannt Ist die St\u00e4tte, Wilder St\u00fcrme rauhes Bette, In den \u00f6den Fensterh\u00f6hlen Wohnt das Grauen, Und des Himmels Wolken schauen Hoch hinein. [262] Einen Blick Nach dem Grabe Seiner Haabe Sendet noch der Mensch zur\u00fcck \u2013 Greift fr\u00f6hlich dann zum Wanderstabe. Was Feuers Wuth ihm auch geraubt, Ein s\u00fc\u00dfer Trost ist ihm geblieben, Er z\u00e4hlt die H\u00e4upter seiner Lieben Und sieh! ihm fehlt kein theures Haupt. In die Erd\u2019 ist\u2019s aufgenommen, Gl\u00fccklich ist die Form gef\u00fcllt, Wird\u2019s auch sch\u00f6n zu Tage kommen, Da\u00df es Flei\u00df und Kunst vergilt? Wenn der Gu\u00df mi\u00dflang? Wenn die Form zersprang? Ach! vielleicht indem wir hoffen Hat uns Unheil schon getroffen. Dem dunkeln Schoo\u00df der heil\u2019gen Erde Vertrauen wir der H\u00e4nde That, Vertraut der S\u00e4mann seine Saat Und hofft, da\u00df sie entkeimen werde Zum Segen, nach des Himmels Rath. Noch k\u00f6stlicheren Saamen bergen Wir traurend in der Erde Schoo\u00df, Und hoffen, da\u00df er aus den S\u00e4rgen Erbl\u00fchen soll zu sch\u00f6nerm Loos. Von dem Dome Schwer und bang T\u00f6nt die Glocke Grabgesang. Ernst begleiten ihre Trauerschl\u00e4ge Einen Wandrer auf dem letzten Wege. Ach! die Gattin ist\u2019s, die theure, Ach! es ist die treue Mutter, Die der schwarze F\u00fcrst der Schatten Wegf\u00fchrt aus dem Arm des Gatten, Aus der zarten Kinder Schaar, Die sie bl\u00fchend ihm gebahr, Die sie an der treuen Brust Wachsen sah mit Mutterlust \u2013 Ach! des Hauses zarte Bande Sind gel\u00f6st auf immerdar, Denn sie wohnt im Schattenlande, Die des Hauses Mutter war, Denn es fehlt ihr treues Walten, Ihre Sorge wacht nicht mehr, An verwaister St\u00e4tte schalten Wird die Fremde, liebeleer. Bis die Glocke sich verk\u00fchlet La\u00dft die strenge Arbeit ruhn, Wie im Laub der Vogel spielet Mag sich jeder g\u00fctlich thun. Winkt der Sterne Licht, Ledig aller Pflicht H\u00f6rt der Pursch die Vesper schlagen, Meister mu\u00df sich immer plagen. Munter f\u00f6rdert Seine Schritte Fern im wilden Forst der Wandrer Nach der lieben Heimathh\u00fctte. Bl\u00f6ckend ziehen Heim die Schaafe, Und der Rinder Breitgestirnte Glatte Schaaren kommen br\u00fcllend, Die gewohnten St\u00e4lle f\u00fcllend. Schwer herein Schwankt der Wagen, Kornbeladen, Bunt von Farben Auf den Garben Liegt der Kranz Und das junge Volk der Schnitter Fliegt zum Tanz. Markt und Stra\u00dfe Werden stiller, Um des Lichts gesell\u2019ge Flamme Sammeln sich die Hausbewohner, Und das Stadtthor Schlie\u00dft sich knarrend. Schwarz bedecket Sich die Erde, Doch den sichern B\u00fcrger schrecket Nicht die Nacht, Die den B\u00f6sen gr\u00e4\u00dflich wecket, Denn das Auge des Gesetzes wacht. Heil\u2019ge Ordnung, segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche Frey und leicht und freudig bindet, Die der St\u00e4dte Bau gegr\u00fcndet, Die herein von den Gefilden Rief den ungesell\u2019gen Wilden, Eintrat in der Menschen H\u00fctten, Sie gew\u00f6hnt zu sanften Sitten Und das theuerste der Bande Wob, den Trieb zum Vaterlande! Tausend flei\u00dfge H\u00e4nde regen, Helfen sich in munterm Bund Und in feurigem Bewegen Werden alle Kr\u00e4fte kund. Meister r\u00fchrt sich und Geselle 320 In der Freyheit heil\u2019gem Schutz, Jeder freut sich seiner Stelle, Bietet dem Ver\u00e4chter Trutz, Arbeit ist des B\u00fcrgers Zierde, Segen ist der M\u00fche Preis, Ehrt den K\u00f6nig, seine W\u00fcrde, Ehret uns der H\u00e4nde Flei\u00df. Holder Friede, S\u00fc\u00dfe Eintracht, Weilet, weilet Freundlich \u00fcber dieser Stadt! M\u00f6ge nie der Tag erscheinen, Wo des rauhen Krieges Horden Dieses stille Thal durchtoben, Wo der Himmel, Den <\/em><em>des Abends sanfte R\u00f6the Lieblich malt, Von der D\u00f6rfer, von der St\u00e4dte Wildem Brande schrecklich strahlt! Nun zerbrecht mir das Geb\u00e4ude, Seine Absicht hat\u2019s erf\u00fcllt, Da\u00df sich Herz und Auge weide An dem wohlgelungnen Bild. Schwingt den Hammer, schwingt, Bis der Mantel springt, Wenn die Glock\u2019 soll auferstehen Mu\u00df die Form in St\u00fccken gehen. Der Meister kann die Form zerbrechen Mit weiser Hand, zur rechten Zeit, Doch wehe, wenn in Flammenb\u00e4chen Das gl\u00fchnde Erz sich selbst befreyt! Blind w\u00fcthend mit des Donners Krachen Zersprengt es das geborstne Haus, Und wie aus offnem H\u00f6llenrachen Speyt es Verderben z\u00fcndend aus; Wo rohe Kr\u00e4fte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten, Wenn sich die V\u00f6lker selbst befreyn, Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn. Weh, wenn sich in dem Schoo\u00df der St\u00e4dte Der Feuerzunder still geh\u00e4uft, Das Volk, zerreissend seine Kette, Zur Eigenhilfe schrecklich greift! Da zerret an der Glocke Str\u00e4ngen Der Aufruhr, da\u00df sie heulend schallt, Und nur geweiht zu Friedenskl\u00e4ngen Die Losung anstimmt zur Gewalt. Freyheit und Gleichheit! h\u00f6rt man schallen, Der ruh\u2019ge B\u00fcrger greift zur Wehr, Die Stra\u00dfen f\u00fcllen sich, die Hallen, Und W\u00fcrgerbanden ziehn umher, Da werden Weiber zu Hy\u00e4nen Und treiben mit Entsetzen Scherz, Noch zuckend, mit des Panthers Z\u00e4hnen, Zerreissen sie des Feindes Herz. Nichts heiliges ist mehr, es l\u00f6sen Sich alle Bande frommer Scheu, Der Gute r\u00e4umt den Platz dem B\u00f6sen, Und alle Laster walten frey. Gef\u00e4hrlich ist\u2019s den Leu zu wecken, Und grimmig ist des Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken Das ist der Mensch in seinem Wahn. Weh denen, die dem Ewigblinden Des Lichtes Himmelsfackel leihn! Sie leuchtet nicht, sie kann nur z\u00fcnden Und \u00e4schert Stadt\u2019 und L\u00e4nder ein. Freude hat mir Gott gegeben! Sehet! wie ein goldner Stern Aus der H\u00fclse, blank und eben, Sch\u00e4lt sich der metallne Kern. Von dem Helm zum Kranz Spielt\u2019s wie Sonnenglanz, Auch des Wappens nette Schilder Loben den erfahrnen Bilder. Herein! herein! Gesellen alle, schlie\u00dft den Reihen Da\u00df wir die Glocke taufend weihen, Concordia soll ihr Name seyn, Zur Eintracht, zu herzinnigem Vereine 400 Versammle sie die liebende Gemeine. Und dies sey fortan ihr Beruf, Wozu der Meister sie erschuf: Hoch \u00fcberm niedern Erdenleben Soll sie in blauem Himmelszelt Die Nachbarin des Donners schweben Und gr\u00e4nzen an die Sternenwelt, Soll eine Stimme seyn von oben, Wie der Gestirne helle Schaar, Die ihren Sch\u00f6pfer wandelnd loben Und f\u00fchren das bekr\u00e4nzte Jahr. Nur ewigen und ernsten Dingen Sey ihr metallner Mund geweiht, Und st\u00fcndlich mit den schnellen Schwingen Ber\u00fchr\u2019 im Fluge sie die Zeit, Dem Schicksal leihe sie die Zunge, Selbst herzlos, ohne Mitgef\u00fchl, Begleite sie mit ihrem Schwunge Des Lebens wechselvolles Spiel. Und wie der Klang im Ohr vergehet, Der m\u00e4chtig t\u00f6nend ihr entschallt, So lehre sie, da\u00df nichts bestehet, Da\u00df alles Irdische verhallt. Jetzo mit der Kraft des Stranges Wiegt die Glock\u2019 mir aus der Gruft. Da\u00df sie in das Reich des Klanges Steige, in die Himmelsluft. Ziehet, ziehet, hebt! Sie bewegt sich, schwebt. Freude dieser Stadt bedeute, Friede sey ihr erst Gel\u00e4ute.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Herr E., wir danken f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Herr E.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":2582,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2572","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2572"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2572\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3024,"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2572\/revisions\/3024"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2572"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2572"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jassclub.ch\/neu\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}